Luftreiniger im Raucherraum

Luftreiniger im Raucherraum

Unsere Luftreiniger für Raucherräume können trotz guter Lüftung sinnvoll sein. Vielfach verfügen Raucherräume auch über keine ausreichende Lüftung, sodass Luftreiniger dort unerlässlich sein. In Raucherräumen erreicht die Schadstoffkonzentration ohne Luftreiniger oft höchst gesundheitsschädliche Werte. Dies setzt Raucher zusätzlichen Risiken aus. Die Kombination aus HEPA- und Aktivkohlefiltern kann die von Tabakrauch freigesetzten Schadstoffe am effektivsten entfernen.

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Luftreiniger im Raucherraum

Luftreiniger für den Raucherraum: Was sollte bei Kauf und Betrieb beachtet werden?


- Luftreiniger für Raucherräume sollten möglichst an der Decke montiert werden, da sich Tabakrauch dort verstärkt sammelt.
- Die Filterleistung eines Luftreinigers im Raucherraum sollte sehr großzügig bemessen sein. Die gesamte Raumluft sollte mindestens 5 Mal in der Stunde gefiltert werden können.
- Ionisatoren, Ozon-Generatoren und Plasma-Luftreiniger können viele Schadstoffe aus Tabakrauch binden oder unschädlich machen. Allerdings können durch diese filterlosen Luftreiniger teilweise selbst schädliche Abbauprodukte des Tabakrauchs freigesetzt werden.


Luftreiniger im Raucherraum: Gegen welche Schadstoffe wirken sie?


Tabakrauch enthält über 4.000 chemische Substanzen, von denen etwa 70 als krebserregend gelten. So enthält Tabakrauch zum Beispiel krebserregendes Teer, Benzol, Chrom und Formaldehyd. Auch Blausäure, Dioxin, Stickoxide und Kohlenmonoxid werden von Tabakrauch freigesetzt.1 Ausreichend dimensionierte Luftreiniger in Raucherräumen können einen Großteil dieser Substanzen aus der Raumluft entfernen. In Raucherräumen werden außerdem große Mengen an Feinstaub freigesetzt, der besonders tief in die Atemwege eindringen kann. Außerdem kann Feinstaub in die Blutbahn übergehen und erhöht dadurch unter anderem das Risiko für Herzinfarkte.2 Luftreiniger im Raucherrum sind besonders sinnvoll, da beim Rauchen stets nur ein geringer Teil des Rauchs inhaliert wird. Etwa ¾ des Tabakrauchs entweichen als sogenannter Nebenstrom in die Raumluft. Untersuchungen zeigen, dass der Nebenstrom wegen einer unvollständigen Verbrennung weit höhere Schadstoffkonzentrationen enthält als der inhalierte Rauch.


Über welche Filter sollten Luftreiniger für Raucherräume verfügen?


Luftreiniger im Raucherraum müssen sowohl nicht-flüchtige (z.B. Feinstaub) als auch flüchtige Schadstoffe (z.B. Benzol, Formaldehyd) abfiltern können. Zum Einsatz gegen nicht flüchtige Schadstoffe sind HEPA-Filter besonders gut geeignet. Die Abkürzung HEPA leitet sich aus der englischen Bezeichnung High Efficiency Particulate Air Filter ab. HEPA-Filter bestehen meist aus feinen Glasfasermatten, die selbst feinste Staub- und Teerpartikel abfiltern können. Gegen flüchtige Schadstoffe werden HEPA-Filter für Luftreiniger in Raucherräumen meistens mit Aktivkohlefiltern kombiniert. Aktivkohle ist wegen ihrer hervorragenden Adsorptionseigenschaften sehr gut zur Abscheidung von flüchtigen Bestandteilen des Tabakrauchs wie Benzol oder Formaldehyd geeignet. Für den nötigen Luftdurchsatz durch HEPA- und Aktivkohlefilter sorgt ein elektrisches Gebläse, das hinter den Filtern einen Unterdruck erzeugt.




Referenzen zu „Luftreiniger in  Raucherräumen“:

1 Lungenärzte im Netz, „Rauchen/Schadstoffe“: http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/show.php3?id=40&nodeid
2 Deutsches Ärzteblatt, „Feinstaub erhöht Herzinfarkt-Risiko bereits unterhalb der Grenzwerte“: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57313/Feinstaub-erhoeht-Herzinfarkt-Risiko-bereits-unterhalb-der-Grenzwerte






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