HEPA Filter

HEPA Filter

HEPA Filter (High Efficiency Particulate Air Filter) kommen in Luftreinigern unter anderem zur Abscheidung von Schwebstoffen zum Einsatz. HEPA Filter bestehen aus feinstem Filtergewebe und arbeiten rein mechanisch. Mit den Filtern können nicht-flüchtige Partikel wie Pollen, Hausstaub und Asbestfasern aus der Raumluft abgeschieden werden. In Luftreinigern werden HEPA-Filtermatten oft mit Aktivkohlefiltern oder Ionisatoren kombiniert, um auch eine Abscheidung von flüchtigen Luftschadstoffen wie Lösungsmitteln oder Formaldehyd zu gewährleisten.

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HEPA Filter

Was bedeutet die Bezeichnung HEPA Filter?


Bei HEPA handelt es sich um eine Abkürzung, die sich aus dem englischen Begriff „High Efficiency Particulate Air“ ableitet. Bei HEPA Filtern handelt es sich also um hoch effektive Partikelfilter. Im deutschen Sprachraum werden die Filter teilweise auch einfach Schwebstofffilter genannt.

Wo liegen die Anwendungsbereiche von HEPA Filtern?


HEPA Filter eignen sich besonders gut zur Abscheidung von Allergenen wie Hausstaub, Pollen, Milbenkot, Schimmelpilzsporen oder Tierhaaren. Aber auch Feinstaub, Rußpartikel, Asbestfasern und manche Bestandteile von Tabakrauch werden von den Filtern zurückgehalten.
Mit HEPA-Filtermatten lassen sich Partikel bis zu einer Größe von 0,0003 mm zurückhalten. Dadurch können HEPA Filter u.U. auch viele Bakterien und Viren wie Legionellen oder Grippeviren aus der Raumluft abfiltern.
HEPA-Filtermatten werden unter anderem in Luftreinigern für Privathaushalte, Krankenhäuser und Industriebetriebe verbaut. So ist reine Luft zum Beispiel in Operationssälen und Produktionsstätten für Computerchips sehr wichtig. Auch in speziell für Allergiker geeigneten Staubsaugern sind HEPA-Filtereinsätze verbaut.1 HEPA-Filtermatten können jedoch keine flüchtigen Luftschadstoffe wie Lösungsmittel und andere VOC (volatile organic compounds) abscheiden.

Wie funktionieren HEPA Filter?


HEPA Filter setzen sich aus einzelnen, sehr engmaschigen Filtermatten zusammen. Diese bestehen meist aus Glasfasern oder Zellulose. HEPA-Filtermatten sind in Luftreinigern fest in einem Rahmen eingebaut. Für den Durchsatz der Raumluft durch die Filter sorgt ein elektrisches Gebläse. Um die Oberfläche und die Abscheideleistung der HEPA-Filtermatten zu erhöhen, sind diese oft zickzackförmig angeordnet.
HEPA Filter
halten einige Schadstoffe aufgrund eines reinen Siebeffekts fest. Die hohe Reinigungsleistung der Filter basiert aber auch auf Effekten wie dem Trägheits- und dem Sperreffekt. Beim Trägheitseffekt prallen größere Partikel aufgrund ihrer Massenträgheit gegen die Filterfasern und bleiben so an diesen hängen.
Der Sperreffekt resultiert aus dem Luftstrom um einzelne Filterfasern, der kleinere Partikel mitreist und diese so an die Fasern drückt.

Klassen von HEPA Filtern

Für HEPA Filter existiert eine Normierung und Klasseneinteilung, die sich auf die Abscheideleistung der Filter bezieht. Die Einteilung in die Klassen richtet sich nach der Norm EN 1822-1:2009. Folgende Filterklassen existieren für HEPA Filter:

- H13: Filter der Klasse müssen insgesamt mehr als 99,95 % aller feinen Schwebstoffe mit einem Durchmesser von weniger als 1 µm (0,001 mm) abscheiden können. Eine solche Abscheideleistung ist für die meisten Anwendungsgebiete in Privathaushalten, Arztpraxen oder Geschäftsräumen völlig ausreichend.

- H14: HEPA Filter mit einer Zertifizierung für die Klasse H14 scheiden mehr als 99,995 % aller feinen Schwebstoffe ab. Filter dieser Klasse sind zum Beispiel zur Reinluftherstellung in Operationssälen oder Produktionsbetrieben für Computerchips sinnvoll.


Referenzen zu "HEPA Filter":

1Stiftung Warentest, „91 Bodenstaubsauger im Test“: https://www.test.de/Staubsauger-im-Test-1838262-1838265/






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