Luftreiniger im Kinderzimmer

Unsere Luftreiniger fürs Kinderzimmer können gegen Allergene und chemische Luftschadstoffe wirken. Kleine Kinder verbringen oft einen Großteil des Tages in ihrem Zimmer. Deshalb haben Schadstoffe in der Luft dort eine besonders lange Einwirkzeit auf Kinder. Außerdem reagieren Kinder wegen ihres noch nicht voll ausgebildeten Immunsystems und teilweise fehlender Entgiftungsenzyme wesentlich empfindlicher auf Schadstoffe als Erwachsene.

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Luftreiniger im Kinderzimmer

Luftreiniger für Kinderzimmer: Worauf sollte beim Kauf besonders geachtet werden?


Luftreiniger im Kinderzimmer sollten möglichst nicht selbst irgendwelche Schadstoffe abgeben. Durch Ionisatoren (binden Schmutzpartikel) oder Plasma-Luftreiniger (bauen VOC ab) kann bedenkliches Ozon an die Innenraumluft freigesetzt werden. Kleinkinder reagieren auf Ozon besonders empfindlich.1 Deshalb sollten diese Luftreiniger nur gekauft werden, wenn der Hersteller den Ausstoß von Ozon durch unabhängige Tests ausschließen kann. Kinder reagieren auch empfindlich auf störende Geräusche – besonders während der Nacht. Möglichst leise Luftreiniger mit nicht mehr als 30 dB Betriebsgeräusch sind daher für Kinderzimmer zu bevorzugen.

Luftreiniger für Kinderzimmer: Welche Geräte gegen welche Allergene und Schadstoffe?


- Pollen, Hausstaub, Tierhaare: Luftreiniger im Kinderzimmer werden gegen verschiedene nicht flüchtige („feste“) Allergene eingesetzt. So können auch kleine Kinder bereits allergisch auf Tierhaare, Pollen und Hausstaub (Milbenkot) reagieren. Besonders bei Kleinkindern fällt es Eltern oft schwer, die Symptome von Allergien (laufende Nase, Niesreiz, gerötete Augen, Husten etc.) von zum Beispiel Erkältungskrankheiten abzugrenzen. Standardisierte Allergietests beim Haus- oder Kinderarzt können helfen, die genannten Symptome richtig einzuordnen. Danach kann ein Luftreiniger für das Kinderzimmer gezielter ausgewählt werden. Gegen nicht flüchtige Allergene sind Luftreiniger für Kinderzimmer mit HEPA-Filter am besten geeignet. HEPA-Filter verfügen über sehr engmaschige Filtermatten aus zum Beispiel Glasfasern. Für den Luftdurchsatz sorgt ein elektrisches Gebläse.

- Schimmelpilze: Luftreiniger gegen Schimmelpilze können im Kinderzimmer vor Schimmelpilzsporen und unangenehmen Gerüchen durch Schimmel schützen. Schimmelpilzsporen verursachen bei Kindern teilweise Hautreizungen, Atemwegsbeschwerden und Allergien. Die von einigen Schimmelpilzen freigesetzten Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) führen bei Kindern schneller zu Organschäden als bei Erwachsenen. Gegen Schimmelpilzsporen sind HEPA-Filter (siehe vorheriger Absatz) ebenfalls eine gute Wahl. Gegen den typischen Schimmelpilzgeruch helfen Luftreiniger mit Aktivkohlefilter.


- Flüchtige organische Verbindungen (VOC): VOC können mit hochwertigen Luftreinigern für Kinderzimmer relativ gut abgeschieden werden. Zu den VOC (volatile organic compounds) werden kohlenstoffhaltige Stoffe gerechnet, die leicht in den gasförmigen Zustand übergehen. Dazu zählen zum Beispiel einige Weichmacher von Kunststoffen oder Ausdünstungen von Klebstoffen, Farben und Lacken. Auch die unter anderem von Holzbaustoffen freigesetzten Terpene gehören zu den VOC. VOC können die unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Haut- und Augenreizungen sowie Organschäden auslösen. Gegen VOC sind Luftreiniger im Kinderzimmer mit Aktivkohlefilter gut geeignet. Aktivkohle adsorbiert VOC an ihrer sehr porösen Oberfläche.



Referenzen zu „Luftreiniger im Kinderzimmer“:

1 Bayerisches Landesamt für Umwelt, „Bodennahes Ozon“: http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_47_bodennahes_ozon.pdf





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