Luftreiniger im Büro

Luftreiniger im Büro

Luftreiniger für das Büro müssen teilweise gegen andere Schadstoffe wirken als Luftreiniger in Wohnungen oder Privathaushalten. Zu den häufigen Schadstoffen in Büros zählen zum Beispiel Tonerstäube und Flammschutzmittel. Besonders in Großraumbüros können auch viele Allergene in der Raumluft enthalten sein. Unsere Luftreiniger fürs Büro verfügen daher über ein möglichst breites Abscheidespektrum.

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Luftreiniger gegen Büro

Luftreiniger im Büro: Gegen welche Stoffe sollten sie wirken?


- Tonerstäube: Luftreiniger im Büro werden vielfach gegen Tonerstäube eingesetzt. Obwohl moderne Drucker und Kopierer kaum noch gesundheitsschädliche Stäube freisetzen sollten, kann die Raumluft in Büros durch den ständigen Gebrauch der Geräte trotzdem mit den sehr feinen Tonerstäuben belastet sein. Der Feinstaub aus Tonern kann unter anderem Reizungen der Atemwege verursachen. Bestehendes Asthma kann durch erhöhte Feinstaubbelastungen verstärkt werden.1

- Tabakrauch: Trotz strenger Arbeitsschutzbestimmungen wird noch immer in einigen Büros geraucht. Tabakrauch enthält eine Vielzahl von gesundheitsschädlichen Schadstoffen wie Benzol, Nikotin, Teer, Formaldehyd und Feinstaub. Luftreiniger gegen Tabakrauch sind besonders in Büros sinnvoll, in denen Raucher und Nichtraucher zusammenarbeiten.

- VOC: Luftreiniger in Büros sollten auch gegen viele Schadstoffe aus der Gruppe der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) wirken. VOC entweichen zum Beispiel aus Reinigungsmitteln, elektronischen Geräten, Kunststoffmöbeln, Farben und Lacken. Zu den häufigen in Büros vorkommenden VOC zählt der Weichmacher Diethylhexylphthalat (DEHP). DEHP entweicht verstärkt aus vielen PVC-Produkten und kann unter anderem Allergien und Störungen des Hormonhaushaltes auslösen. Aus einigen Möbeln und Spanplatten entweichendes Formaldehyd gehört ebenfalls zu den vielfach in der Büroluft anzutreffenden VOC. Formaldehyd gilt als krebserregend.

- Allergene: Pollen, Hausstaub und Tierhaare können auch in der Büroluft vorkommen. Durch Arbeitskollegen werden Allergene wie Tierhaare mit der Kleidung an den Arbeitsplatz getragen. Luftreiniger im Büro schützen also auch Mitarbeiter im Büro vor Allergenen, die sich im privaten Bereich von bestimmten Allergenen bewusst fernhalten müssen.

Welcher Luftreiniger für das Büro?


Als Luftreiniger im Büro sind grundsätzlich Geräte zu empfehlen, die über ein sehr breites Abscheidespektrum gegen nicht-flüchtige (z.B. Pollen, Hausstaub) und flüchtige Stoffe (z. B. VOC, Tabakrauch) verfügen. Empfehlenswert für das Büro sind Luftreiniger mit HEPA- und Aktivkohlefilter. HEPA-Filter scheiden mit feinsten Glasfasermatten besonders gut nicht-flüchtige Stoffe ab. Auch gegen Keime und Viren sind HEPA-Filter wirksam. HEPA-Filter sollten die Kriterien der Filterklassen H12 bis H14 erfüllen. Diese garantieren eine sehr gute Abscheideleistung. Nachgeschaltete Aktivkohlefilter sorgen für die Adsorption von flüchtigen Schadstoffen. HEPA- und Aktivkohlefilter sollten bei Luftreinigern für das Büro leicht zu wechseln sein. Die Filterleistung muss dem Raumluftvolumen angemessen sein. Als Faustregel gilt hier: Die gesamte Raumluft muss mindestens zweimal in der Stunde gefiltert werden können. Zusätzliche Geräusche stören am Arbeitsplatz. Deshalb sind Luftreiniger mit Betriebsgeräuschen von unter 30 dB für Büros zu empfehlen.





Referenzen zu „Luftreiniger im Büro“:

1 Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin, „Bewertung der gesundheitlichen Wirkung von Tonerstäuben für Menschen am Arbeitsplatz“: http://www.ipa.ruhr-uni-bochum.de/pdf/VBG_Toner07.pdf




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