Luftreiniger mit Aktivkohlefilter

Unsere Luftreiniger mit Aktivkohlefilter werden meistens zum Entfernen von flüchtigen Schadstoffen aus der Raumluft eingesetzt. Zu diesen Schadstoffen zählen zum Beispiel Lösungsmittel oder Formaldehyd. Aktivkohlefilter in Luftreinigern sind schlecht zur Abscheidung von anorganischen oder festen Schadstoffen wie Asbest oder Feinstaub geeignet. Deshalb werden Aktivkohlefilter meistens mit anderen Filtertechniken kombiniert.

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Luftreiniger Aktivkohle

Luftreiniger mit Aktivkohlefilter: Was sollte bei Kauf und Betrieb beachtet werden?


- Die Kombination von Aktivkohle- und HEPA-Filter sorgt für besonders reine Raumluft.
- Luftreiniger sollten die Raumluft grundsätzlich mindestens zweimal in der Stunde filtern können.
- Aktivkohlefilter in Luftreinigern können Schadstoffe nur bis zu einer Sättigung der Kohle aufnehmen. Danach muss der Filter unbedingt gewechselt werden, da sonst eine verstärkte Freisetzung von Schadstoffen droht.


Luftreiniger mit Aktivkohlefilter: Funktionsweise


In Luftreinigern enthaltene Aktivkohlefilter bestehen aus mehreren Schichten von Aktivkohlematten. Aktivkohle wird auch als A-Kohle oder medizinische Kohle bezeichnet und besteht zu fast 100 % aus Kohlenstoff. Ausgangsmaterial für die Aktivkohleherstellung sind zum Beispiel Torf, Holz oder Kohle. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren erhält Aktivkohle eine besonders große, poröse innere Oberfläche. Diese kann bei 1 Gramm Aktivkohle weit über 1.000 m² erreichen. Luftreiniger mit Aktivkohlefilter scheiden Schadstoffe durch die sehr gute Adsorptionswirkung der Kohle ab. Als Adsorption wird die Anreicherung von Stoffen an der Oberfläche eines festen Stoffes bezeichnet. In Luftreinigern wird hinter Aktivkohlefiltern durch ein elektrisches Gebläse ein Vakuum erzeugt. Dadurch wird Raumluft durch den Filter gesaugt. Aktivkohlefilter können sich schnell mit Staubpartikeln zusetzen. Deshalb sollten Luftreiniger mit Aktivkohlefilter über einen Vorfilter verfügen. Zu Entfernung von feinen, nicht gasförmigen Partikeln wie Milbenkot oder Pollen ist auch ein zusätzlicher HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Airfilter) zu empfehlen.


Aktivkohlefilter in Luftreinigern: Bei welchen Schadstoffen und Beschwerden sind sie empfehlenswert?


Besonders gut wirken Luftreiniger mit Aktivkohlefilter gegen flüchtige organische Verbindungen (VOC) in der Raumluft.1 Zu diesen Verbindungen zählen zum Beispiel Lösungsmittel aus Farben und Klebstoffen, Formaldehyd, Weichmacher und Terpene. Aktivkohlefilter eignen sich in Kombination mit HEPA-Filtern aber auch gut zur Abfilterung von gesundheitsschädlichen Substanzen aus Tabakrauch. Ganz allgemein werden Aktivkohlefilter zur Entfernung von störenden Gerüchen aus der Raumluft eingesetzt. Dazu zählen zum Beispiel von Schimmelpilzen freigesetzte Geruchsstoffe. Mit Aktivkohlefiltern ausgestattete Luftreiniger werden zum Beispiel bei der MCS (Vielfache Chemikalienunverträglichkeit) und dem Sick-Building-Syndrom eingesetzt. Auch bei Atemwegsbeschwerden oder brennenden Augen in Innenräumen hat sich der Einsatz der Filter bewährt. Luftreiniger mit Aktivkohlefilter können ebenfalls durch Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten entstehende erhöhte Luftbelastungen abfiltern. Aktivkohlefilter besitzen außerdem eine gewisse Abscheideleistung gegen Bakterien und Viren.



Referenzen zu „Luftreiniger mit Aktivkohlefilter“:

1 Ministerium für ein lebenswertes Österreich, „Flüchtige organische Verbindungen VOC“: http://www.bmlfuw.gv.at/dms/lmat/umwelt/luft-laerm-verkehr/luft/innenraumluft/richtlinie_innenraum/VOC_Allgemein.pdf





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