Luftreiniger in der Küche

Luftreiniger in der Küche werden meistens gegen fetthaltigen Küchendunst (Wrasen) und Gerüche eingesetzt. Fetthaltiger Wrasen kann sich an Wänden, Tapeten und Küchenmöbeln absetzen. Außerdem können starke Fettablagerungen Abluftleitungen von Dunstabzugshauben zusetzen. In vielen Wohnungen sind keine Umluft- oder Dunstabzugshauben verbaut und eine ausreichende Lüftung über Fenster ist nicht möglich. Deshalb ist der Einsatz von Luftreinigern gegen Küchengerüche und Fett hier besonders sinnvoll.

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Luftreiniger gegen Küchengerüche

Was sollte beim Kauf von Luftreinigern für die Küche beachtet werden?

- Luftreiniger gegen Küchengerüche und Fett sollten kein Ozon in die Raumluft freisetzen. Ozon kann Atemwege und Schleimhäute reizen.
- Luftreiniger für die Küche sollten am besten direkt über dem Herd installiert werden. Dazu müssen die Geräte allerdings hohe Temperaturen von bis zu 90 °C aushalten können.
- Die Qualität von Luftreinigern ist für Laien nur schwer erkennbar. Achten Sie auf positive Testergebnisse und andere Anhaltspunkte für gute Qualität.


Luftreiniger in der Küche: Wirksam gegen Fett und Gerüche

Luftreiniger in der Küche sollten gegen Fett und Gerüche wirksam sein. Fett wird zusammen mit Geruchsstoffen und Wasserdampf durch Braten oder Kochen freigesetzt. Diese belastete Küchenluft wird als Wrasen bezeichnet. Wrasen mit relativ hoher Temperatur enthält Fett in feinsten Partikeln. Diese setzen sich beim Erkalten als zähe gelblich-braune Schicht auf Wänden, Kacheln Tapeten oder Küchenmöbeln ab. Ist die Küche nicht durch eine Tür vom Wohnbereich getrennt, können sich die Fettdünste in der gesamten Wohnung verteilen.
Geeignete Luftreiniger wirken auch gegen diverse Küchengerüche, die besonders bei der Erhitzung von Fett und der Zubereitung von Fisch- und Fleischgerichten auftreten. Teilweise enthält Wrasen auch gesundheitsschädliche Chemikalien wie PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Diese bilden sich zum Beispiel bei übermäßiger Erhitzung von Fett.1 Blauer Dunst in der Küche ist ein relativ gutes Warnzeichen für gesundheitsschädliche Stoffe in der Küchenluft.

Welche Luftreiniger gegen fetthaltigen Wrasen und Küchengerüche?

Hochwertige Luftreiniger für die Küche sind nicht mit Umluft- oder Dunstabzugshauben zu vergleichen. Umluft- und Dunstabzugshauben arbeiten meistens mit einem Fettfanggitter und einem einfachen Filtervlies. Diese Filter können nur Fett relativ gut aus dem Küchendunst entfernen. Gegen Gerüche wirken sie aber nicht. Einige Umlufthauben verwenden zur Abscheidung von Gerüchen deshalb zusätzlich Aktivkohlefilter.
Luftreiniger gegen Fett und Küchengerüche arbeiten dagegen meistens mit hochenergetischer UV-C-Strahlung und Ozon (O3). UVC-C-Licht mit Wellenlängen von unter 230 nm kann Fett in seine Bestandteile zerlegen und so aus der Raumluft entfernen.
Viele Luftreiniger für die Küche generieren durch UV-C-Licht zusätzlich sehr reaktionsfreudiges Ozon, das ebenfalls zum Abbau von Fetten beiträgt. Die Luftreinigung durch UV-C-Licht und Ozon wird insgesamt oft als „kalte Verbrennung“ bezeichnet. Bei dieser kalten Verbrennung werden auch die allermeisten geruchsbildenden Stoffe zerstört. Mit UV-C-Licht und Ozon können zusätzlich auch Bakterien, Viren und flüchtige Chemikalien wie Lösungsmittel unschädlich gemacht werden. Ozon kann aber die Atemwege reizen und sollte daher in Innenräumen nicht vorkommen.



Referenzen zu „Luftreiniger für die Küche“:

1 Stiftung Warentest, „Schadstoffe in Lebensmitteln“: https://www.test.de/Schadstoffe-in-Lebensmitteln-Genuss-ohne-Angst-1051605-1051606/






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