Luftreiniger in der Industrie

In der Industrie können Luftreiniger Mitarbeiter und Produkte vor Staubbelastungen und anderen Schadstoffen in der Luft schützen. Neben Industriebetrieben können auch in vielen Handwerksbetrieben wie Tischlereien oder auf Baustellen gesundheitsgefährdende Luftbelastungen auftreten.

In der Industrie werden an Luftreiniger besonders hohe Anforderungen gestellt. So muss die Filterleistung im Vergleich zu Luftreinigern für private Zwecke meistens deutlich höher liegen.

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Luftreiniger Industrie


Warum können Luftreiniger in Industrie und Gewerbe sinnvoll sein?

In der Industrie müssen Luftreiniger oder Absaugeinrichtungen oft standardmäßig eingesetzt werden, um Arbeitsschutzauflagen zu erfüllen. In der industriellen Produktion können Luftbelastungen mit Staubpartikeln von Holz, Metall, Textilien, Papier oder Kunststoffen auftreten. Industriestäube können unter anderem die Atemwege schädigen sowie Allergien und Asthma auslösen. Stäube von chromhaltigen Legierungen oder Hartholz gelten außerdem als krebserregend.1

Erhöhte Staubbelastungen am Arbeitsplatz machen sich teilweise erst nach vielen Jahren der Exposition durch gesundheitliche Beschwerden bemerkbar. In der Industrie werden Luftreiniger auch eingesetzt, um Staubablagerungen auf Produkten zu vermeiden. Neben dem Einsatz in der Industrie kann der Betrieb von Luftreinigern ebenfalls für Gewerbe- und Baubetriebe sinnvoll sein. So treten in Tischlereien vermehrt Belastungen mit Holzstaub auf. Sanierungs- und Abbrucharbeiten im Baubereich können ebenfalls mit hohen Luftbelastungen durch Staub verbunden sein. Auch bei Schimmelsanierungen sind leistungsfähige Luftreiniger ein wichtiges Werkzeug zur Reinigung der Raumluft.

 

Luftreiniger für Industrie und Gewerbe – welche Filtertechniken sind empfehlenswert?

In der Industrie oder Gewerbetrieben auftretende Stäube werden am besten von Luftreinigern mit HEPA-Filtern (High Efficiency Particulate Air Filter) aus der Raumluft entfernt. HEPA-Filter arbeiten mit mehrschichtigen Filtermatten, die aus Glasfasern oder Zellulose bestehen. Hochwertige HEPA-Filter können Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern (0,0003 mm) abscheiden. Industriestäube weisen in der Regel weit höhere Partikelgrößen auf.

Damit sich der HEPA-Filter in Luftreinigern für die Industrie nicht zu schnell mit Grobstaub zusetzt, sollte vor dem HEPA-Filter auf jeden Fall ein grober Vorfilter verbaut sein.

Neben Staub scheiden HEPA-Filter auch sehr gut Schimmelpilzsporen ab, die die Luft bei Sanierungsarbeiten teilweise stark belasten können. Gegen flüchtige Chemikalien am Arbeitsplatz wie Lösungsmittel haben HEPA-Filter allerdings keine Wirkung.

Zur Abscheidung von flüchtigen Chemikalien sind Aktivkohlefilter gut geeignet. Für den professionellen Einsatz in der Industrie können Luftreiniger teilweise, je nach Stärke und Art der Luftbelastung, mit zusätzlichen Filtern bestückt werden. So lässt sich zum Beispiel bei einer Luftbelastung mit Staub und flüchtigen Chemikalien ein zusätzlicher Aktivkohlefilter installieren.

 

Einsatz in der Industrie – wie hoch sollte die Leistung eines Luftreinigers sein?

Für Arbeitsplätze in der Industrie gelten mitunter sehr spezifische Arbeitsschutzbestimmungen. Nach diesen und der Höhe der auftretenden Luftbelastung muss sich die Leistungsfähigkeit von Luftreinigern richten. Für eher geringe Luftbelastungen in der Industrie sollte das gesamte Raumluftvolumen von einem Luftreiniger mindestens zweimal in der Stunde gefiltert werden können. Bei hohen Belastungen kann auch eine 4 – 5 Mal höhere Leistung erforderlich sein.

 

 Referenzen zu "Luftreiniger in der Industrie":

1 Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, „Nasenkrebs durch Holzstaub“: http://www.bgbau.de/asd_der_bgbau/kompetenzzentrum/kompetenz/nasenkrebs-durch-holzstaub







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