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Luftreinhaltung

Luftreinhaltung – Warum ist das wichtig?


Gesunde Luft ist zwar in Innenräumen besonders wichtig, jedoch ist die Luftreinhaltung sowohl drinnen als auch draußen auf der ganzen Welt ein wichtiges Thema. In einigen asiatischen Ländern ist es bereits gang und gäbe, dass die Menschen das Haus kaum noch ohne Atemschutzmaske verlassen können – ein beunruhigendes Bild. In Deutschland werden deswegen zugunsten der Luftreinhaltung die Kontrollen der Atemluft immer strenger und Schadstoffe sollen immer weiter vermindert werden. Dafür werden Grenzwerte gewisser Stoffe bestimmt, die nicht überschritten werden dürfen. Die Umsetzung ist jedoch in der Realität nicht ganz einfach, denn viele Einflüsse aus der Umwelt haben einen negativen Effekt auf die Atemluft und schädigen so letztlich die Gesundheit. Die Bedingungen haben sich zwar inzwischen verbessert, sind aber noch lange nicht im gewünschten Soll-Zustand.
Bei mangelnder Luftreinhaltung drohen einige gesundheitliche Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind. Gefährlich dabei ist, dass es sich oft um Schäden handelt, die erst langfristig körperliche Symptome hervorrufen – dadurch ist die Belastung oft erst dann zu spüren, wenn bereits Schädigungen vorliegen. Mögliche gesundheitliche Risiken durch mangelnde Luftreinhaltung sind:

- Atemnot
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Herz- und Kreislaufprobleme
- Schlaflosigkeit
- Husten, Schnupfen
- Übelkeit, Verdauungsstörungen
- mangelnde Konzentrationsfähigkeit
- Leistungsschwäche
- Müdigkeit
- verschiedene Formen von Krebs.

Dabei hängt es davon ab, in welcher Konzentration und Mischung und über welchen Zeitraum die Schadstoffe eingeatmet werden. Besonders häufig kommen Schadstoffe wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff, Stickoxide, Ruß, Asbest, Schwefeldioxid, Schwermetalle und Ozon im heutigen Umfeld vor und beeinträchtigen die Luftreinhaltung. Aber auch Elektrosmog ist heutzutage ein ständiger Begleiter, der negative Folgen haben kann.

Was wird für die Luftreinhaltung getan?


Zahlreiche Maßnahmen sollen der Luftreinhaltung in Deutschland dienen. Dazu gehört zum Beispiel, den Verkehr auf den Straßen einzudämmen, indem das öffentliche Verkehrsnetz ausgebaut wird. Außerdem werden Tempolimits verhängt und Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Auch die „Umweltzonen“ innerhalb einiger Städte sollen dazu beitragen, die Luftreinhaltung voranzutreiben. Hinzu kommt, dass in der Industrie strengere Richtlinien gelten, was die Schadstoffbelastung angeht. Es werden immer weniger fossile Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und Erdgas eingesetzt. Kraftwerke und Industriebetriebe werden strenger kontrolliert und es werden für die Luftreinhaltung verstärkt erneuerbare Energien wie Solar-, Wasser- und Windkraft eingesetzt. Einige emissionsmindernde Maßnahmen wie der vermehrte Einsatz von Filtern und Sanierungsmaßnahmen sollen ebenfalls zur Luftreinhaltung beitragen.

Luftreinhaltung im Innenraum – Luftreiniger können helfen


90 Prozent seines Lebens hält sich der Mensch heutzutage in Innenräumen auf – auch hier sollte also die Luftreinhaltung eine wichtige Rolle spielen. Die Luft im Innenraum kann zum Beispiel belastet sein durch:

- belastete Außenluft, die nach innen dringt
- Materialien, die für die Raumausstattung verwendet wurden (Lacke, Chemikalien, Asbest, PCB…)
- Aktivitäten, die der Raumnutzer selbst unternimmt (Rauchen, Einsatz von Düften, Sprays oder Reinigungsmitteln)
- den Einsatz von elektrischen Geräten
- Heizungsluft
- mangelnde Reinigung (Staub, Feinstaub)

Besonders empfindliche Personen haben mitunter mit belasteter Atemluft in Innenräumen zu kämpfen. Maßnahmen wie häufiges Reinigen von Oberflächen und Böden, allergikerfreundliche Bettwäsche und ausgiebiges Lüften reichen dann oft nicht mehr aus. Ein Luftreiniger kann in diesen Fällen einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung in Innenräumen leisten. An vielen Orten kann die Nutzung eines Luftreinigers angebracht sein – z.B. in Stadtwohnungen, da in Innenstädten oft die Belastung mit Feinstaub und Stickoxid besonders hoch ist, aber auch in Haushalten mit Haustieren, in Arztpraxen oder in Friseursalons.

Was können Sie selbst für die Luftreinhaltung tun?

Die Luftreinhaltung liegt nicht nur in der Hand von Politik und Industrie, sondern jeder einzelne kann dazu beitragen, die Atemluft in Innenräumen und auch draußen zu verbessern. Geeignete Maßnahmen dafür sind:


1. Verzichten Sie, so oft es geht, auf das Auto. Nutzen Sie lieber öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß.
2. Warten Sie Ihre Heizungsanlagen regelmäßig.
3. Reinigen Sie Ihre Wohnung regelmäßig von Staub, aber achten Sie dabei auf möglichst schonende Reinigungsmittel.
4. Zur Vermeidung von Elektrosmog achten Sie darauf, nur die Geräte mit Strom zu versorgen, die Sie auch wirklich brauchen.
5. Lüften Sie Innenräume regelmäßig mittels Stoßlüftung bei abgeschalteten Heizkörpern.
6. Rauchen Sie nicht in Innenräumen.
7. Achten Sie beim Kauf von Wohnungsinventar auf eine schadstoffarme Verarbeitung.



Referenzen zum Thema "Luftreinhaltung":

http://www.bmub.bund.de/themen/luft-laerm-verkehr/luftreinhaltung/kurzinfo/
https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2833&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=23901
https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/luftschadstoffe-etwasdagegentun.html